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Ablauf einer Mediation

Grundlage der Mediation ist der gemeinsame Wille der Konfliktparteien, einen Konflikt zu lösen.

Normalerweise findet in der ersten Mediationssitzung der erste persönliche Kontakt zwischen dem Mediator und allen Konfliktparteien statt. Dies unterstreicht den Anspruch des Mediators auf Neutralität und Unparteilichkeit.

Bei komplexen Fällen oder wenn es der Mediator für nötig hält, kann ein Co-Mediator mit eingeschaltet werden.

Zu Beginn wird das Verfahren vorgestellt, die Rahmenbedingungen festgehalten (Kosten der Mediation / Mediationsvertrag) und auf die Rolle des Mediators eingegangen. Wenn sich die Konfliktparteien sowohl für die Mediation als auch für den Mediator entschieden haben, werden Themen und die Reihenfolge ihrer Bearbeitung festgelegt.

Im nächsten Schritt versucht der Mediator alle Informationen, die für die Themen relevant sind zu sammeln, um alle Beteiligten auf den gleichen Wissenstand zu bringen. Wesentliche Aufgabe des Mediators ist es, die Interessen transparent zu machen, die hinter den vorgebrachten Positionen stehen. Erst wenn es an diesem Punkt zu einer Verständigung zwischen den Beteiligten gekommen ist, beginnt die Suche nach Lösungsmöglichkeiten.

Die Beteiligten selbst arbeiten an ihrer individuellen Lösung. Nach ihnen richten sich Tempo und Häufigkeit der Sitzungen. In der Regel werden drei bis sieben Sitzungen benötigt.

Durch die respektvolle, würdige und gesichtswahrende Atmosphäre in der Mediation ist der sichere Rahmen gewährleistet, in dem die Beteiligten über ihre Erwartungen und Befürchtungen sprechen können. Durch das behutsame Nachfragen der Vermittlungsperson kann die eigene Haltung zum Thema klarer werden.

Ziel der Mediation ist es, in den zwischen den Konfliktparteien streitigen Punkten, eine einvernehmliche Lösung - in Form einer Regelung für die Zukunft - zu finden. Der Mediator unterstützt die Mediationsteilnehmer darin, eine für alle Seiten faire, ihren Wünschen und Interessen entsprechende Vereinbarung zu erarbeiten.

Erst wenn alle Gesichtspunkte und Informationen zu einer Auseinandersetzung offen gelegt und erörtert sind, alle erdenklichen Lösungsmöglichkeiten diskutiert sind, treffen die Beteiligten eine Entscheidung.

Auf Wunsch der Medianten kann die gemeinsame Lösung schriftlich festgehalten oder notariell beurkundet werden.

Investition

Das Honorar wird pro Stunde oder als Tagessatz angerechnet. Der geringere Satz findet Anwendung. Die Beteiligten tragen die Kosten des Mediators untereinander jeweils zu gleichen (halben) Teilen.
Eine abweichende Regelung kann im Rahmen des Verfahrens getroffen werden.
Zusätzliche Kosten (Rechtsberatung / Notar/Sachverständiger) werden nach vorheriger Absprache getrennt in Rechnung gestellt.
Bei größeren Projekten können individuelle Kostenregelungen gefunden werden.

Bitte erkundigen Sie sich nach den aktuellen Gebührensätzen.

 


 

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